Räuber  
     

Die sog. Spessarträuber sind seit dem Film „Das Wirtshaus im Spessart“ (1958) mit Lieselotte Pulver zu schauerlich romantischen Symbolfiguren für den Spessart geworden.

Die häufig „international“ besetzten Banden nutzten vor allem in der Zeit um 1800 den Wald als Versteck.

 

Die einheimischen meist sehr armen Bewohner unterstützten die Gangster durch allerlei lukrative Hilfsdienste und verbargen ihre Mitwisserschaft häufig hinter einer „Mauer des Schweigens“.

Die wenig romantische Wirklichkeit des ländlichen Verbrechertums, das eine eigene Subkultur entwickelte, dokumentiert das Museum anhand originaler Waffen, Bildzeugnisse und Gaunerbücher.